Sie befinden sich hier:
 

Herbstspaziergänge

In vollen Zügen genießen - Juckreiz bei Hunden schnell behandeln

Im Herbst leiden viele Hunde unter Juckreiz - (c) fotolia.com/annaav

Der Wandel von Sommer zu Winter ist eine wundervolle Zeit! Im Herbst verändert sich die Natur, schenkt der Welt die schönsten Farben und lädt Herrchen und Hund zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Leider bringt der Herbst auch ein paar unliebsame Dinge mit sich – besonders für den Hund, der jetzt verstärkt mit Juckreiz zu kämpfen hat.

Es gibt viele Ursachen, die diesen begünstigen, wie zum Beispiel die Herbstgrasmilben bzw. deren Larven. Sie kommen auf Äckern, Wiesen und Gräsern vor und leben parasitisch. Sie krabbeln dem Licht entgegen auf kleine Erdhügel und warten dort auf einen Wirt. Weitere Gründe können z. B. Allergien (Umwelt, Futter) oder auch der Fellwechsel sein: Zu Beginn der kalten Jahreszeit verdichtet sich das Haarkleid, was der Hund als ein Jucken empfindet und sich vermehrt kratzt. Auch der Temperaturwechsel zwischen herbstlicher Kälte draußen und warmer Heizungsluft drinnen, kann zu verstärktem Juckreiz führen.

Kortisonfreie Behandlung beim Tierarzt
Egal welche Ursache dem gesteigerten Juckreiz zugrunde liegt, ein Besuch beim Tierarzt ist unabdingbar. Nur so lässt sich das Jucken frühzeitig behandeln, um Folgeerkrankungen oder Hautinfektionen zu verhindern. In vielen Tierarztpraxen ist Kortison aufgrund seiner schnellen Wirksamkeit in akuten Juckreiz-Fällen noch eine häufig verwendete Behandlungsmethode. Es lindert zwar schnell den Juckreiz, doch können während der Anwendung unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, wie z.B. ein erhöhter, auch nächtlicher Harndrang – ausgelöst durch übermäßigen Durst – sowie eine Gewichtszunahme.

Diese Nebenwirkungen können vermieden werden: Eine schnellwirksame und kortisonfreie Therapie in Form von Tabletten bietet sich bei allergisch bedingtem Juckreiz an. Diese befreit Hunde innerhalb weniger Stunden von Juckreiz, und das auf verträgliche Weise. Gleichzeitig hat der Tierarzt genügend Zeit, um eine definitive Diagnose zu der Juckreiz-Ursache zu stellen.

Ist der Juckreiz unter Kontrolle, finden betroffene Hunde endlich wieder Ruhe. Denn vermehrtes Kratzen und Knabbern belastet enorm; Der Spieltrieb und damit verbunden auch die Lebensqualität sind stark eingeschränkt. Sind die Symptome erst einmal eingedämmt, können Hund und Herrchen wieder unbeschwert sein und sich der Behandlung des ursprünglichen Auslösers vom Juckreiz zuwenden.

Mehr Informationen unter: www.initiative-gegen-jucken.de

Zurück